Schungit – Herkunft, Bedeutung & Wirkung
Schungit – der uralte Stein des Schutzes
Tiefschwarz, matt bis seidig glänzend und rund zwei Milliarden Jahre alt: Schungit gehört zu den außergewöhnlichsten Steinen überhaupt. Kaum ein anderer Stein verbindet eine so lange Erdgeschichte mit einer so starken Tradition als Schutz- und Reinigungsstein.

Was ist Schungit?
Schungit ist ein kohlenstoffreiches Gestein und eine echte Besonderheit: Er enthält als eines der wenigen natürlichen Materialien sogenannte Fullerene – besondere kugelförmige Kohlenstoff-Moleküle. Man unterscheidet den matten, gewöhnlichen Schungit und den seltenen, glänzenden „Edel-Schungit" mit besonders hohem Kohlenstoffanteil.
Herkunft & Fundorte
Schungit kommt praktisch nur an einem einzigen Ort der Welt vor: in Karelien im Nordwesten Russlands, rund um den Onegasee. Seinen Namen trägt er nach dem Dorf Schunga. Sein Alter wird auf etwa zwei Milliarden Jahre geschätzt.
Geschichte & Mythologie
Schon Zar Peter der Große ließ im 18. Jahrhundert an einer schungithaltigen Quelle einen Kurort errichten und schätzte das Wasser dieser Region. Traditionell wurde Schungit auch zum Reinigen von Wasser verwendet – bis heute gilt er in seiner Heimat als „Stein der Reinheit".
Überlieferte Wirkung
In der traditionellen Steinkunde gilt Schungit als Stein des Schutzes. Ihm werden nachgesagt:
- wirkt schützend und erdend
- soll Räume und Wasser energetisch reinigen
- viele Anwender nutzen ihn als Schutz gegen „Elektrosmog" (dies ist eine verbreitete Überzeugung, wissenschaftlich jedoch nicht belegt)
- gilt als stabilisierender Begleiter in stressigen Zeiten
Zuordnung auf einen Blick
- Chakra: Wurzelchakra
- Sternzeichen: Steinbock & Krebs
- Element: Erde
- Mohshärte: ca. 3,5–4 – ein eher weicher Stein
Reinigung & Pflege
Neuer Schungit kann anfangs leicht abfärben – spüle ihn daher zu Beginn gründlich unter fließendem Wasser ab, bis das Wasser klar bleibt. Danach ist er pflegeleicht. Aufladen kannst du ihn in der Sonne. Wegen seiner geringen Härte solltest du ihn vor Kratzern schützen.
Hinweis: Die beschriebenen Wirkungen entstammen der Überlieferung und der traditionellen Steinheilkunde. Sie sind wissenschaftlich nicht belegt und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.